Donnerstag, 26. April 2012

Auf dem Präsentierteller

Am Wochenende habe ich unsere Ikea Kuchenplatte eingeweiht. Ich finde darin sieht alles gleich nochmal viel leckerer aus. Außerdem schützt sie den Kuchen im Kühlschrank davor, dass die Sahne diesen unangenehmen Kühlschrankgeruch annimmt. Vor allem erfüllt sie die wichtigste Voraussetzung für meinen Haushalt: sie ist spülmaschinenfest. ^^

Das einzige Problem: einen Platz im Schrank hat das Monster bis jetzt noch nicht gefunden ... aber ein Unterschrank wurde ja auch noch nicht geliefert.

Die Erdbeer-Biskuitrolle ist übrigens ganz schnell zubereitet: Einfach einen Biskuitboden backen, eine Packung Erdbeer Mousse anrühren und auf dem Boden verteilen. Erdbeeren putzen und klein schneiden (ein paar für die Deko aufheben) und alles zusammenrollen. Mit Schlagsahne (mit Vanillezucker) und den ganzen Erdbeeren dekorieren.

Hier seht ihr, dass ich doch etwas zu viele Erdbeerstücke auf dem Boden verteilt habe. Weil ich viele Erdbeeren aussortieren musste, habe ich 2x 500g Erdbeeren geputzt, aber 500g hätten wahrscheinlich auch locker gereicht.

Montag, 23. April 2012

Overlock - die ersten Stiche

Mit Hilfe dieses Buches abe ich tatsächlich meine ersten T-Shirts genäht!

Insgesamt bin ich von dem Buch immer noch ziemlich begeistert. Alles, was man wissen muss, um mit der Overlock richtig durchstarten zu können, wird in dem Buch ruckzuck und prägnant, dafür aber mit ausfühlricher Bebilderung, beschrieben. Im Umschlagtext wird zwar von einem "Overlock-Führerschein" geredet, was mich als gebranntes Kind, was die Fahrschule angeht, eher abgeschreckt hat. Allerdings ist es kein belehrendes Übungsbuch, sondern bestens geeignet für den sofortigen Gebrauch am praktischen Beispiel und macht richtig Mut los zu legen.

Und das habe ich gleich mit dem ersten Modell aus dem Teil "Nähbeispiele Stich für Stich".
So sieht das Modell im Buch aus. Auf der ersten Seite findet man die Infobox über Material, Größen (alle Modell im Buch sind in den größen 34-48 vertreten) und Zuschnitt. Auf der nächsten Doppelseite wird dann bebildert erklärt, wie man vorgehen muss. Für meinen ersten Versuch habe ich einen super weichen Baumwoll-Jersey ausgewählt mit dem Ziel ein Schlafanzug Oberteil zu nähen. (Da wären mir krumme Nähte und so ja ziemlich egal, also eine kleine Erfolgsgarantie. ^_~)

 So sieht also mein erstes T-Shirt aus. Komplett mit Rollsaum, für den die Autorin ein Maschinenstickgarn empfiehlt. Die Idee habe ich natürlich aufgegriffen. Das genaue Aufeinandertreffen der Kanten war bei mir aber noch eher ein Glückspiel.


Nach diesem vielversprechenden Start habe ich mich an ein T-Shirt für meine Mum gewagt, wobei ich die Kragenlösung des nächsten Modells im Buch gewählt habe. Dafür wird ein Streifen des Stoffes doppelt gelegt und als Bündchen angenäht.

Auf die gleiche Art und Weise habe ich auch die Ärmel und den unteren Abschluss versäubert. Theoretisch könnte man das natürlich auch einfach mit der Zwillingsnadel an der Nähmaschine machen. Praktisch produziert die bei mir allerdings nie saubere Nähte, sondern lässt entweder Stiche aus, oder zieht sich in der Mitte zusammen. >.>
Im Buch wird geraten, den Halsauschnitt vor dem annähen zu heften. Da ich das sowieso nie mache, habe ich mir den Schritt gespart. Daher bin ich ganz besonders stolz drauf, dass der Halsaschnitt trotzdem so gut geworden ist. ^^


Jetzt bin ich natürlich total infiziert, welche Möglichkeiten - nein: Welten!- sich da eröffnen. Als nächstes geht es erstmal mit langärmlichen Modellen weiter (die man bei den aktuellen Temperaturen ja immer noch gut gebrauchen kann) und dann habe ich mich in den Schnitt von Kwiksew verliebt. Der Kragen ist ja mal genial!


(Und dann die Weltherrschaft! ... ihr kennt das ja. ^_~)

Donnerstag, 19. April 2012

Die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft

Ich möchte euch heute ein kleines Zwischendurch-Projekt vorstellen: Ein Loop mit Spinnenmotiv.


Die Idee für diesen Schal entwickelte sich, als ich grübelte, was ich aus dem 100g Knäuel Puno von der Wollust anstellen könnte, dem ich bei der letzten Bestellung einfach nicht widerstehen konnte. Und das war gut so! Diese Wolle ist mit 68% BabyAlpaka, 10% Merino Extrafein und 22% Polyamid ein derartig kuschliger Traum, dass ich sie förmlich nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Die Spinne habe ich auf Ravelry gefunden, als ich eigentlich auf der Suche nach einem Muster für keltischen Knoten war. Da es sich bei der Vorlage, die ich genutzt habe, um ein Sockenmuster handelt und somit in Runden und nicht in Reihen gestrickt wird, musste ich ein wenig umdenken.


Insgesamt habe ich für 3 Spinnen mit 7er Nadeln 80g Wolle verbaucht. Der Loop ist 100 cm lang und 22 cm breit geworden. Ich habe den Anschlag mit einer Kontrastwolle gemacht und die offenen Maschen am Ende im Maschenstich unsichtbar zusammengenäht.

Da sich der Schal ganz freiwillig zusammenrollt, kann man ihn auch problemlos in einer langweiligen Version tragen, ohne rot zu werden, wenn man seinem Chef über den Weg läuft. ^_~


Dienstag, 17. April 2012

Safran macht den Kuchen gehl

Backe, backe Kuchen,
Der Bäcker hat gerufen.
Wer will guten Kuchen backen,
der muss haben sieben Sachen,
Eier und Schmalz,
Zucker und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl!
Schieb, schieb in'n Ofen 'nein.

Eine Freundin hat mir zu Weihnachten dieses süße Fläschchen mit Safran geschenkt, um das ich nun schon eine Weile herumgeschlichen bin und mich nicht recht herangetraut habe.

 Aber nun habe ich mir mal einen Ruck gegeben und wollte wissen, was es mit dem Safran auf sich hat. Da Safran ja nicht in dem Ruf steht einen sehr intensiven Geschmack zu haben, wollte ich ein Gericht, das von sich aus relativ wenig Eigengeschmack hat. Waffeln erschienen mir ganz passend, zumal Butter ja ein Geschmacksverstärker sein soll. ^_~

Also erstmal den Safran in warmen Wasser einweichen, wie es auf der Packung empfohlen wird. (Das ist übrigens ein Päckchen (0,1g) Safran von Ostmann, weil ich es nicht übers Herz gebracht habe das schöne Fläschchen zu knacken.)

Da sieht man schon, wie schön der Saran gehl färbt.
Um besser vergleichen zu können, habe ich die Hälfte des Waffelteiges ohne Safran zubereitet und die Hälfte mit. Der Effekt war allerdings wesentlich schwächer, als ich mir das vorgestellt habe. Auf dem Foto ist die rechte Seite mit Safran. Da muss man schon genau hinschauen.


Tja und wonach schmeckt Safran nun? Die Definition sagt ja "bitter-herb-scharf". Ich empfand es eher als irgendwie blumig. Um bitter zu schmecken hatte ich wohl nicht genug drin. Aber herb-blumig trifft es für mich. Mein Freund hätte es eher als nussig in Richtung Walnuss beschrieben. (Aber der meint auch, dass Coke Zero nach Pfeffer schmeckt. XP)
 Jedenfalls waren wir uns beide einig, dass die Waffeln damit nicht wirklich besser schmecken. ^^;;;

Dann doch lieber Schokosoße, Himbeeren und Zimtsahne.   = D 



Freitag, 13. April 2012

Mehr Vergangenheitsbewältigung

Meine Mum hat noch jede Menge original handgeklöppelte/ -gestrickte und -gehäkelte Deckchen, die in ihrem Alter unserer Wohnung wohl nicht nachstehen, zumindest aber aus der Vorkriegszeit stammen. 


Nun sind diese Deckchen zwar beachtliche Manifestationen faszinierender Kunstfertigkeit, (insbesondere die geklöppelten Deckchen finde ich sehr beeindruckend, weil ich von dieser Handarbeit selber gar keine Ahnung habe) und doch zeigen die Verfärbungen und die insgesamt sehr (nennen wir es) nostalgische Farbe meiner Meinung nach, dass diese kleinen Zierelemente ihre besten Jahre einfach schon hinter sich haben.





Darum habe ich meiner Mum zu Ostern zwei Spitzendeckchen gestrickt, die wesentlich besser in ihre sonst modern eingerichtete Wohnung passen.


Dieses Deckchen ist aus Coats Aida Stärke 10 mit 2er Nadeln gestrickt. Die Charts sind bei yarnover.net. zu finden. Ich habe diesen Stern mit dem äußeren Muster des Egeblad Deckchens kombiniert. Wobei in dem Chart erst kurz vor dem Rand Maschen zugenommen werden. Damit hat das Deckchen trotz einem Bad in Wäschestärke die unangenehme Eigenschaft sich aus eigener Kraft nach dem Spannen wieder zusammen zu ziehen. Heiß Bügeln hat das Problem aber jetzt hoffentlich endgültig gelöst.

Das obere Deckchen hatte ich versucht, mit den Spannstäben, die ich in meinem letzten Beitrag erwähnt hatte, in eine schöne runde Form zu zwingen. Wie gesagt hat der Spannstab dabei den Kürzeren gezogen und mit einem unschönen berstenden Geräusch nachgegeben.



Na, erkennt jemand das Muster? Kleiner Tipp: schaut mal in meinen letzten Beitrag. ^_~
Es ist das gleiche Muster, wie das Leaves Dancing Tuch von Junghans Wolle, das ich gerade zum dritten mal angeschlagen habe. Das Garn ist Filigran Baumwolle Multicolor von Uschi Wolle. Es hat eine geringfügig niedrigere Lauflänge, als das grüne von Coats und ich habe es mit 2,5 Nadeln gestrickt.

Leider bin ich beim Kauf der Wolle nicht darauf gekommen, dass die Farben im Gestrick später stellenweise so zusammenlaufen würden und damit dünnere und dickere Streifen ergeben. Irgendwie hatte ich mir das einheitlicher gemauschelt vorgestellt. Glücklicherweise gefällt es meiner Mutter trotzdem.

Insgesamt werde ich wohl kein Fan vom Spitzendeckchen-Stricken. Die Wolle ist unangenehm hart (vor allem die Aida) und 2,5 Nadeln stellen offensichtlich meine persönliche Schmerzgrenze nach unten dar. 2er Nadeln machen einfach keinen Spaß mehr. Trotzdem bin ich auf das Ergebnis sehr stolz und super happy, dass sie meiner Mum so gut gefallen.

Montag, 9. April 2012

Ein Traum aus Tausendundeiner Nacht

Über das lange Osterwochenende habe ich endlich das rote Tuch nach einer Anleitung von Junghans Wolle, bei Ravelry unter Leaves Dancing geführt, fertig gestellt. Und ich bin total verliebt! Die Kombination der roten Wolle mit den goldenen Perlen wirkt einfach nur magisch!


Die Wolle ist Drops Lace, die ich uneingeschränkt empfehlen kann. Das Tuch hatte ich Anfang des Jahres bereits schon einmal gestrickt. Ich hatte die gleiche Wolle verwendet, damals allerdings mit Nadelstärke 3 verstrickt und diesmal 3,5 probiert. Es gefällt mir mit der größeren Nadelstärke fast noch besser. Das rechts-links-Muster der Blätter tritt zwar weniger hervor, dafür wirkt es aber noch zarter. Leider habe ich das Tuch, wie seinen Vorgänger, bereits als Geschenk verplant, aber hier liegt schon ein Strang der gleichen Wolle in Türkis bereit aus dem definitiv eine Version für mich wird!



Zum Spannen des Tuches habe ich zum ersten mal Stäbe aus dem Drachenbau verwendet. (Ein Tipp aus dem Strickforum.) Ich habe mir diese Exel Cfk Vollstäbe mit 2 mm Durchmesser in 1m und 1,5m Länge bestellt. Damit ist man wirklich viel schneller beim Spannen und noch dazu wird das Ergebnis ordentlicher, als ich es je mit einzelnen Nadeln hinbekommen habe. Noch praktischer wäre es für dieses Tuch gewesen, wenn ich auch einen Stab in 2 m länge hätte, da die 1,5 m für die lange Seite nicht ganz gereicht haben. Außerdem sind die Stäbe nicht so biegsam, wie ich mir das vorgestellt habe. Wenn man versucht, damit richtige Rundungen auszuarbeiten endet die elastische Verformung und sie brechen. Um welche Anwendung es genau ging erzähle ich ein Andermal. Insgesamt bin ich mit der Anschaffung aber trotzdem sehr zufrieden.


P.S. Ich bin gerade beim googeln darüber gestolpert, dass Tausendundeine Nacht eigentlich eine ziemlich brutale Geschichte ist und ursprünglich kein exotisches Kindermärchen. ^^;;;

Samstag, 7. April 2012

Dino-Eier

Beim letzten Einkauf im Real um die Ecke, ist mir diese supersüße Pralinenform in die Hände gefallen. Konnte ich natürlich nicht wieder zurück legen.

Hier zieren die kleinen Schokosaurier fruchtige Biskuittörtchen (Rezept aus dem Gugelhupf 1/2012). Das Rezept hat mich mal wieder vollauf begeistert. Einfach einen Beutel Paradiescreme mit 150g Joghurt + 200g Sahne aufschlagen, ein Blech Biskuitteig backen und etwas von der Creme darauf verteilen. Der Boden wird zusammengerollt und in 18 Teile geschnitten (hier habe ich gepennt und nur 12 Teile daraus gemacht, darum sind meine Törtchen einen Ticken zu hoch). Pfirsich-Stückche darauf verteilen und Cremetupfen spritzen - fertig. Einziger Nachteil: die Törtchen schmecken nur am ersten Tag, schon nach einer Nacht im Kühlschrank waren sie nicht mehr so lecker.


Wenn man die Creme vorher bunt einfärben würde und die Törtchen damit bespritzt, würden sicherlich auch ganz tolle Ostereier dabei herauskommen. Mmm .... es ist ja noch ein paar Tage Ostern ... ^^

Ich wünsche Euch jedenfalls ein frohes Osterfest!

Dienstag, 3. April 2012

Moonlight Madness

Meine Knitpro Stricknadeln haben nun auch endlich ein gebührendes Zuhause. Der Schnitt für diese Nadelmappe ist selbst ausgetüftelt und sicherlich noch an einigen Stellen optimierungswürdig.
Das Motiv auf der Oberseite stammt von einem Patchworkstoff, der dazu gedacht war, zu einem Wandpanel verarbeitet zu werden. Neben der Anleitung war auch diese kleine Version des Motivs auf den Stoff gedruckt und ich habe nun endlich eine Verwendung dafür gefunden. = )

Machen wir die Mappe doch gleich mal auf:



Auf der linken Seite sind Fächer für meine Nadelspiele. Schön zusammengehalten werden sie von solchen Nadelspielhaltern von Clover. 
Auf der rechten Seite habe ich Schlaufen für die Maschenmarkierer angebracht, die auf einer Seite mit Klettband befestigt werden. Und ein großes Fach für das Nadelmaß.

Umblättern:


Fächer für die Nadeln mit Schraubgewinde. Das Mittelteil ist mit einem ausgedienten Plastik-Platzdeckchen gefüttert und damit recht steif. Ich habe das Innenteil nicht an die äßere Mappe festgenäht, damit man das innere Heft auch einzeln herausnehmen kann. Ob das wirklich praktisch ist, muss sich noch herausstellen.

Weiterblättern:


 Auf der linken Seite ist ein Reißverschlussfach für die Seile mit schönem gruseligen Futterstoff. Ich kann mich jedesmal über den Effekt freuen, dass ich aus dem Inneren angegrinst werde, wenn ich den Reißverschluss öffne. = D



In dem Klettverschlussfach auf der rechten Seite versteckt sich ein Band, an das ein "Schlüssel" für die Schraubgewinde festgenäht ist. Dieses Fach ist außerdem für die Endscheiben des Knitpro Sytems gedacht.


Auf der Rückseite findet sich noch ein freundlicher Kürbis aus der Nachbarschaft, den ich appliziert habe.

Nach diesem kleinen Halloween-Trip, wünsche ich euch noch eine frühlingshafte Woche. ^^

Sonntag, 1. April 2012

Abschied vom Frühling?

Hier in Karlsruhe scheint der Frühling bereits zu enden. Die Frühblüher sind schon verschwunden und die Osterglocken schauen auch schon sehr müde drein. Darum habe ich gestern zumindest noch ein paar Impressionen vom letzten Kirsch- und Magnolienbaum eingefangen, der noch in voller Blüte steht.

Die Magnolie hat es mir besonders angetan: Wie kleine Feen tanzen die leuchtend weißen Blüten im Wind durch den Vorgarten.



Jedes Jahr nehme ich mir vor, zur Magnolienzeit mal die Wilhelma in Stuttgart zu besuchen und mir dieses traumhafte Blütenspektakel anzuschauen. Seit gestern ist es offziell soweit. Aber sich über die Osterfeiertage in den überfüllten Park zu drängeln schreckt mich doch wieder ab.








Und noch ein trauriges Bild der Blütenblätter, die wie lustiges Konfetti vom Baum wehen und sich schließlich auf Straße und Bordstein verlieren.
Irgendwie ging mir diess Jahr die Kirschblütenzeit viel zu schnell vorbei.   ._.

das könnte sie auch interessieren

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...