Montag, 27. Mai 2013

Das erste Bad

Nach 6 Wochen ist der Nabel unseres kleinen Prinzen nun vollkommen verheilt (warum liest man eigentlich überall 2-3Wochen?) und wir haben ihn gestern Abend, zusammen mit der Hebamme, das erste mal gebadet.


So richtig begeistert sieht er auf dem Foto zwar nicht aus, aber zumindest war er vollkommen ruhig und entspannt. Und das obwohl er es eigentlich immer total schrecklich findet nackt zu sein. Insofern ist der Trick, ihn im Wasser in ein Handtuch zu hüllen, wahrscheinlich wie für ihn gemacht.

Sonntag, 26. Mai 2013

Drei Schritte vor - und zwei zurück

Mein Zuckerstangen Jäckchen wartet ja nur noch auf seine Knöpfe. Also habe ich gleich mal das nächste Projekt angeschlagen.

Tichiro's Babyjacke, inspiriert von einem Modell aus dem Jahre 1959, sollte es werden.(Ravelry-Link)


Das Original wird mit einer Maschenprobe von 29 Maschen auf 10 cm gestrickt und ergibt etwa eine Gr. 56. Vor lauter Begeisterung, dass ich mit meiner Maschenprobe von 24 Maschen auf 10 cm mit der Drops Merino Extra Fine mit den Angaben aus der Anleitung ohne Änderungen bei einer Gr. 68 herauskomme, habe ich direkt losgenadelt. Das Rückenteil und ein Vorderteil sind schon fertig.



Allerdings habe ich ja eigentlich nun schon zwei Strickjäckchen in diesem Größenbereich. Und der Kleine wächst ja auch gerade ganz rasant. (Gr. 56 habe ich inzwischen schon komplett aussortiert und bei den ersten Stramplern in Gr. 62 werden die Beinchen schon zu kurz.)

Also werde ich das Modell doch mal auf Gr. 74/80 umrechnen und nochmal neu anfangen. Aber wenn ich schon dabei bin, werde ich das untere Perlmusterbündchen mit weniger Maschen stricken, damit es nicht breiter ist, als der Körperteil mit dem Rippenmuster. Und die Blende stricke ich wahrscheinlich wie gewohnt nachträglich an. Das zieht sich bei mir sonst unschön zusammen.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Fortschritt Zuckerstangen-Jäckchen

Das nächste Babyjäckchen nimmt langsam Form an. Bei diesem Wetter kann man davon ja auch gar nicht genug haben ...

Falls jemanden das Muster interessiert: das hatte ich hier vorgestellt.

Und dann habe ich natürlich noch zwei Schnappschüsse von unserem Gewitterwölkchen, dass inzwischen schon unglaubliche 5 Wochen alt ist.



Freitag, 17. Mai 2013

Revolverheld am Wickelplatz

Ich habe unsere Geheimwaffe am Wickelplatz ganz vergessen zu erwähnen: der Fön!

Der Tipp stammt von unserer Hebamme: das laute Rauschen des Föns wirkt wahnsinnig beruhigend auf Neugeborene. Das Geräusch ähnelt wohl dem Rauschen des Blutes, das die Kleinen im Mutterleib hören.
Es ist zwar wenig schmeichelhaft, dass die eigene Stimme ihn nicht zu beruhigen vermag, aber dieser Krachscheit. Trotzdem ist das Dröhnen allemal angenehmer für die eigenen Ohren, als das Schreien eines kleinen Menschen, der gerade überhaupt nicht einsieht, dass man ihm die Hosen auszieht. Wegen der Stromschlag-Gefahr sollte der Fön allerdings keinesfalls in einem Radius liegen, den der kleine Mann mit einem wohlgezielten Strahl überbrücken könnte.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Erstausstattung - Wickeln

Bevor ich mein Baby bekommen habe, konnte ich gar nicht genug Berichte und Erfahrungen lesen, was man für die ersten Wochen mit dem neuen Menschlein braucht und was nicht. Allerdings wird man dazu in englischsprachigen Blogs wesentlich häufiger fündig, als in deutschen. Darum möchte ich in den nächsten Wochen meine Erfahrungen rund um Windeln und Bade-Eimer mit euch teilen.



Los geht es am Dreh- und Angelpunkt des Tages: dem Wickeltisch. Das Wickeln haben wir am ersten Tag im Krankenhaus gelernt. Wichtig für den Zwerg ist dabei, dass er es schön warm hat. An unserem Wickelplatz steht ein Hartig und Helling Stand-Heizstrahler für den wir uns entschieden haben, weil er einen Überhitzungs-Schutz hat, den wir bei anderen Fabrikaten vermisst haben (und weil wir nicht in die Wand bohren wollten).



Für den warmen Hintern ist auch die Thermoskanne wichtig. Da kann man einmal am Tag warmes Wasser einfüllen, das man dann den ganzen Tag zur Verfügung hat. Auf der rechten Seite (Rechtshänder) steht bei mir außerdem das Baby-Öl (verwende ich alle 1-2 Tage, um mal alles WIRKLICH sauber zu kriegen), sowie Babycreme ( ja, er bekommt einen wunden Hintern, wenn ich Erdbeeren esse, aber das geht mit der Creme auch ganz schnell wieder weg.)
Außerdem seht ihr hier ein Fieberthermometer und das Desinfektionsmittel, mit dem es gereinigt wird. Im Krankenhaus wurde uns erklärt, dass man mit dem Fieberthermometer prüfen kann, ob dem kleinen Kerl arg zu heiß/kalt ist und ob er erkältet ist. Normal ist eine Temperatur von 36,5 - 37,5 °C.



Optimalerweise sollte man sich vor jedem Wickeln die Hände desinfizieren. Dafür ist die Spenderflasche super praktisch. Einfach mal in der Apotheke eures Vertrauens nachfragen, die können den Spenderaufsatz nämlich bestellen. (Hat uns ganze 3,50 € gekostet.) Außerdem steht auf der linken Seite ein Temperatur-/Luftfeuchtemesser. Die Luftfeuchte wird im Winter interessanter, weil Babys zu trockene Heizungsluft nicht gut vetragen. Und hier stehen auch die Wattestäbchen. Die benutze ich weniger, um die Ohren zu säubern (höchstens mal den Staub aus der äußeren Ohrmuschel), sondern für die Augen. Der Tränenkanal am seinem linken Auge ist noch nicht durchgängig, darum kann die Tränenflüssigkeit nicht abfließen und verklebt, wenn man sie nicht vorsichtig aus den Augenwinkeln entfernt.



Für den Wickelplatz selber habe ich Handtücher als Unterlage, da die Wickelauflagen im Testbericht der Ökotest ziemlich schlecht weggekommen sind. Am Kopfende liegt ein zusammengerolltes Handtuch. Das ist auch im Bettchn ein ganz guter Trick, damit sich der kleine nicht so verloren vorkommt und eine Begrenzung um sich herum wahrnimmt. Außerdem liegen Handtücher bereit, damit der kleine Mann nicht fröhlich in der Gegend herumschießt. In die Windel machen kann ja jeder. ^_~
Außerdem liegt ein Schnuller bereit. (Für den Anfang ist der für Neugeborene von Babylove wirklich toll, weil er etwas kleiner ist, als die Schnuller, die auch mit 3 Monaten verwendet werden können. Inzwischen finde ich die von Avent ganz praktisch, weil da gleich eine Kappe für jeden Schnuller dabei ist. Das finde ich vor allem für's Mitnehmen genial!) Und natürlich liegen ein paar flauschige Freunde zur Unterhaltung bereit. Insbesondere das gelbe Monster kann schon einige Minuten seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen.


Und welche Pflegeprodukte verwende ich nun? Für die Windeln bin ich ganz klassisch bei Pampers. Gerade für den Anfang fand ich den Indikatorstreifen, mit dem man von Außen gleich sieht, ob er in die Windel gemacht hat, sehr hilfreich. Außerdem finde ich die Einweg-Wickelunterlagen von Babylove extrem praktisch. Die Tücher und Pads habe ich dann der Vollständigkeit halber auch von Babylove. Habe da aber bis jetzt noch keine Vergleiche mit anderen Produkten angestellt. Ich finde Pads aber jedenfalls praktischer, um den kleinen Hintern sauber zu bekommen, als Tücher.


Da das Zeug weg geht, wie warme Semmeln neige ich zu einer gewissen Hamstereinstellung. ^^;
Wir haben übrigens 3 Wochen lang Windeln Gr.1 verwendet (das entsprach bei uns 8 Packungen) und sind dann zu Gr.2 übergegangen.


In direktem Zugriff habe ich in den oberen Schubladen: Windeln und Ersatzklamotten...



 ... Handtücher (wie gesagt, der junge Mann schießt auf alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist ...)
... und dann noch Wickelunterlagen und Ersatzmüllbeutel (kein Foto). Apropos Mülleimer: wir haben uns gegen irgendwelche Spezial-Windeleimer entschieden (teure Ersatzbeutel), sondern für einen Tret-Abfalleimer mit schwerem Deckel. Der bewährt sich bis jetzt wunderbar. Die Wickelkommode ist übrigens von Paidi und die obersten Fächer öffnen von selbst, wenn man dagegen drückt. Find ich toll!





Das war die Tour durch die Wickelkommode. Hurra!


Und noch ein Foto vom Zwerg beim Wickeln ...






Samstag, 11. Mai 2013

Entchen zum Kuscheln



Das Jäckchen ist ja eigentlich schon länger fertig und hat darauf gewartet, dass ich passende Knöpfe mache. Inzwischen ist mir allerdings eingefallen, dass ich zwei perfekt passende Knöpfchen vor längerer Zeit mal gefertigt hatte, ohne dabei an ein konkretes Projekt für ihren Einsatz zu denken.


Ein Tutorial, wie man solche Knöpfchen einfach selber macht findet ihr hier. Meine Erfahrungen mit der verwendeten Drops Baby Merino, hatte ich vor kurzem berichtet. Die gibt es diesen Monat übrigens mal wieder günstiger bei Drops. Ich werde da auf jeden Fall nochmal zuschlagen. Ich bin echt beeindruckt, wie wunderbar kuschlig das Jäckchen geworden ist.

Und ich konnte heute Morgen bei den ungemütlichen Temperaturen natürlich nicht widerstehen, dem kleinen Mann die Jacke mal anzuziehen. (Die Ärmel sind zweimal umgekrempelt.)



(Seinem rechten Fuß geht es gut, die Socke war nur runtergerutscht....)

Mittwoch, 8. Mai 2013

Entchen auf Reisen




Juhu!
Die letzten Stiche an meiner Wickeltasche sind nun auch fertig. 

Zunächst ein Foto vom Ausgangsmaterial: oranger Jeans-Stoff, gelber Kuschel-Cord (eigentlich viel zu Schade für eine Tasche, aber ich hatte bei ebay mal günstig 4m davon ersteigert), feste türkise Baumwolle und ein genialer Entchenstoff, bei dem ich leider nicht mehr weiß, wo ich ihn herhabe.


Für die Form habe ich mich grob an der Gratisanleitung von Burda orientiert. Allerdings wird da irgendwie das Futter und der Oberstoff (ist Jersey wirklich für eine Tasche geeignet?) als eine Lage verarbeitet und ich bin ehrlich gesagt da auch nicht ganz durhgestiegen.


 Wesentlich hilfreicher fand ich da das Tutorial von mopskontor.



Nun aber zu meiner Tasche: Sie misst stolze 42 x 32 x 18 cm. Auf der Taschenklappe habe ich den Entchenstoff mit etwas Spitze verarbeitet.



Vorne und an den Seiten habe ich Fächer mit Gummizug angebracht. (Wenn ich mir die Bilder so anschaue, hätte ich Sie wohl besser etwas füllen sollen, damit sie besser steht, aber wenn sie richtig im Einsatz ist, gibt es sowieso nochmal Fotos. Schief ist da nämlich nix!)


Auf der Rückseite habe ich meine erste verdeckte Tasche mit Reissverschluss gearbeitet ... das ist in der Tat nicht ganz optimal geworden, so dass man von außen den Futterstoff sehen kann. ^^; Der Fehler lag darin den Oberstoff und den Futterstoff mit fester Bügeleinlage zu verstärken. Das wird einfach zu dick.


Und die Innenansicht:eine Reissverschlusstasche in der Mitte als Trennwand. (Dafür gibts hier ne tolle Anleitung, die ich natürlich auch erst gefunden habe, nachdem ich fertig war...) Und nochmal sechs Innenfächer mit Gummizug. Den Stoff kennt ihr ja schon.


Außerdem habe ich Karabiner angenäht, damit ich nicht immer nach meinem Schlüssel und anderem Kleinkram graben muss.


Und zum Abschluss das obligatorische Bild vom kleinen Prinzen, der heute schon 24 Tage alt und 3870g schwer ist. ^^



Samstag, 4. Mai 2013

Aufgehübscht

Es ist schon ein Weilchen her, dass ich an der Stickmaschine ein paar Applikationen für die Babysachen vorbereitet hatte. Immerhin 2 davon sind in der Zwischenzeit ihrer Bestimmung nachgekommen.

Einmal auf einem gekauften Strampler. (Ich habe bei dem Motiv irgendwie immer einen merkwürdigen Affenkopf anstatt eines Entchens gesehen. ^^;)


Nachher:




Und mein selbstgenähter Strampler ist somit auch vollendet.



Mit Tragebild. = )


Die Motive stammen von designsbysick.

Donnerstag, 2. Mai 2013

So still hier ...


Bis vor kurzem ging ich ja davon aus, ein Neugeborenes würde vor allem schlafen.



Allerdings bestimmt eher der gesunde Appetit unseres neuen Mitbewohners meinen Tagesablauf. Darum kann ich allen frischgebackenen Mamis eine App wirklich ans Herz legen:
Stillen von Matthias Droste.



Das Prinzip der kostenlosen App ist eigentlich denkbar einfach: zu Beginn des Stillens klickt man die Rechte oder linke Seite an. Damit wird die Startzeit erfasst. Am Ende tippt man auf Stopp. Im Laufe des Tages werden die Stillzeiten mitprotokolliert. Und falls man gerade mal wieder Rechts und Links verwechselt hat, oder verpeilt hatte Start oder Stopp zu drücken, kann man auch für jeden Eintrag sämtliche Daten im Nachhinein korrigieren.

Die App ist zum einen sehr praktisch, um immer zu wissen, mit welcher Brust man zuletzt gestillt hat. Außerdem wird in den Stillpausen (sekundengenau) angezeigt, wie lange das letzte Stillen her ist. Natürlich richte ich mich beim Stillen nach seinem Bedarf und nicht der Uhr, aber es ist trotzdem hilfreich, um abzuschätzen, wann er sich wahrscheinlich wieder melden wird.



Darüber hinaus bietet die App ein paar nette Spielereien. So kann man sich die Stillzeiten der letzten Tage als Balken anzeigen lassen. Da sieht man dann wunderbar, warum meine Augenränder zwischen dem 17. und 19.04. besonders tief waren, und dass unsere Nächte tendenziell schon ruhiger werden (die weißen Bereiche nehmen zu).


Oder man lässt sich die Stillzeiten des letzten Monats gleich übereinander legen. Daraus könnte man z.B. ablesen, dass wir am häufigsten um 14:00 Uhr stillen.


Und dann kann man sich noch zusammenfassen lassen, wieviel Zeit man an den einzelnen Tagen mit Stillen zugebracht hat. Die Ansicht finde ich besonders beeindruckend. Bei 5-6 Stunden allein fürs Stillen am Tag, (fürs Wickeln kann ich im Moment fast die gleiche Zeit nochmal drauf rechnen) wundert einen dann auch nicht mehr, dass man abends schon froh ist, wenigstens zum Duschen gekommen zu sein.

Wie man sieht hat der kleine Kerl einen echten Vollzeitjob, um zu verhindern, dass uns langweilig wird. ^_~



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